Jetzt spannende Online-Seminare entdecken!
Hier kostenfrei anmelden

Wichtige Praxis-Informationen in Corona-Zeiten

Auf der folgenden Seite haben wir von Piratoplast® Ihnen aktuelle Informationen für Ihren Praxisalltag zusammengestellt, damit Sie auch in diesen turbulenten Zeiten den Überblick behalten. Die Inhalte aktualisieren wir ständig, so dass Sie immer auf dem Laufenden bleiben.

Inhaltsverzeichnis Öffnen

Erneut telefonische Krankschreibung möglich

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat wieder eine Sonderregelung zur telefonischen Krankschreibung beschlossen.

Niedergelassene Ärztinnen und Ärzte müssen sich zunächst persönlich vom Zustand des Patienten durch eine eingehende telefonische Befragung überzeugen. Dann können sie befristet vom 19. Oktober 2020 vorerst bis 30. Juni 2021 Patienten mit leichten Atemwegserkrankungen, telefonisch bis zu 7 Kalendertage krankschreiben. Eine einmalige Verlängerung der Krankschreibung ist telefonisch für weitere 7 Kalendertage ausstellbar.

Weitere Infos erhalten Sie von Ihrer regionalen KV. Sämtliche vom G-BA beschlossenen befristeten Sonderregelungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie sind auf der Website des G-BA unter folgendem Link zu finden: www.g-ba.de/sonderregelungen-corona

Hilfsmittel-Verordnungen per Post zusenden

Angesichts der erforderlichen Kontaktreduzierung sollen persönliche Kontakte in den Arztpraxen soweit es geht vermieden werden.

Folgerezepte für Hilfsmittelverordnungen (z.B. Verordnung von Okklusionspflastern) können von bekannten Patienten telefonisch angefragt und daher von den Arztpraxen weiterhin per Post an die Patienten abgegeben werden – gültig vorerst bis zum 30. Juni 2021. Für den Versand der Verordnung können Praxen das Porto abrechnen (Pseudo-GOP 88122 / 90 Cent).

Die Regelung gilt nicht für Seh- und Hörhilfen (z.B. Brillen). Bei ihnen ist vor einer Verordnung in der Regel eine ärztliche Überprüfung der Werte medizinisch erforderlich.

Quelle: www.kbv.de/html/coronavirus.php

Videosprechstunde

Ärzte und Psychotherapeuten können unbegrenzt Videosprechstunden anbieten, Fallzahl und Leistungsmenge sind nicht limitiert. Die Videosprechstunde ist bei allen Indikationen möglich und auch dann, wenn der Patient zuvor noch nicht bei dem Arzt in Behandlung war. Dies gilt bis zum 30. Juni 2021.

Die bislang geltende Regelung, nach der pro Quartal maximal jeder fünfte Patient ausschließlich per Videosprechstunde behandelt werden darf, wurde aufgrund des grassierenden Coronavirus aufgehoben. Nach den bisherigen Regeln ist ‒ neben der Limitierung auf 20 Prozent aller Behandlungsfälle ‒ die Menge der Leistungen, die Ärzte und Psychotherapeuten per Videosprechstunde durchführen und abrechnen dürfen, ebenfalls auf 20 Prozent der jeweiligen Gebührenposition begrenzt. Für alle weiteren Leistungen ist bislang ein persönlicher Arzt-Patienten-Kontakt erforderlich. Diese Begrenzungen werden nun aufgehoben.

MERKE:

  • Ärzte können weiterhin bis zu achtmal im Quartal mit opiatabhängigen Patienten eine Videosprechstunde durchführen. Nicht mehr berechnungsfähig ist dagegen der „Zuschlag Therapiegespräch“ (GOP 01952) bei ausschließlich telefonischem Arzt-Patienten-Kontakt ab dem 1. Juli 2020.
  • Psychotherapeuten dürfen zudem neben Einzeltherapiesitzungen in Einzelfällen auch psychotherapeutische Sprechstunden und probatorische Sitzungen (auch neuropsychologische Therapie) per Video durchführen.
  • Nicht verlängert wird die Sonderregelung zur Telefonkonsultation.

Folgeverordnungen nach telefonischer Anamnese

Vertragsärzte dürfen Folgeverordnungen auch nach telefonischer Anamnese ausstellen und postalisch an den Versicherten übermitteln. Bei der Krankenbeförderung gilt die Sonderregelung ebenso für Vertragspsychotherapeuten, denn auch sie dürfen Krankenbeförderungen veranlassen. Voraussetzungen ist, dass der verordnende Arzt oder Psychotherapeut den Versicherten bereits zuvor aufgrund derselben Erkrankung persönlich untersucht hat, er ihm also bekannt ist. Gilt für folgende Leistungen:

  • Häusliche Krankenpflege: alle Folgeverordnungen
  • Heilmittel: alle Folgeverordnungen und alle Verordnungen außerhalb des Regelfalls
  • Hilfsmittel: Folgeverordnungen von Hilfsmitteln, die zum Verbrauch bestimmt sind, sowie Zubehörteile oder Ersatzbeschaffungen, mit Ausnahme für Seh- und Hörhilfen
  • Krankenbeförderung: alle Verordnungen von Krankenfahrten und Krankentransporten

Gilt bis zum 30. September 2021.

Finanzierung von Schutzausrüstung

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband haben in einer befristeten Vereinbarung beschlossen, dass die Kosten für zentral beschaffte Schutzausrüstung für Vertragsärzte von den Krankenkassen übernommen werden.

Rezeptausstellung: Tipps für eine reibungslose Verordnung

Damit Ihre kleinen Patienten weiterhin reibungslos mit Piratoplast Augenpflastern versorgt werden können, finden Sie hier einige Informationen für eine reibungslose Verordnung zusammengefasst. Um Nachfragen der Krankenkassen zu vermeiden, sollte das Rezept wie folgt ausgestellt werden:

Rezeptvorlage

Versichertenkarte

In welchen Fällen muss die Versichertenkarten nicht extra eingelesen werden?

Während der Corona-Pandemie dürfen Vertragsärzte außerdem bekannten Patienten ohne Vorlage der eGK nicht nur wie bisher Folgerezepte nach telefonischer Anamnese ausstellen, sondern auch Überweisungen und Folgeverordnungen, zum Beispiel für Heil- und Hilfsmittel. Dies gilt auch für die Verordnung von Krankenfahrten und Krankentransporten.

Wie sind Neupatienten zu behandeln?

Nicht nur bekannte Patienten, sondern auch Neupatienten dürfen Ärzte ohne Einlesen der eGK per Videosprechstunde behandeln oder ihnen nach telefonischer Anamnese eine AU ausstellen. In diesen Fällen muss das Praxispersonal den Erläuterungen der KBV zufolge am Telefon die Versichertendaten abfragen. Dazu gehören Name, Wohnort und Geburtsdatum des Versicherten, außerdem seine Kasse und die Versichertenart. Nicht erforderlich ist die Versichertennummer. Bei der Videosprechstunde hält der Versicherte in diesem Fall seine elektronische Gesundheitskarte in die Kamera, damit das Praxispersonal die Identität prüfen und die notwendigen Daten (mit Versichertennummer) erheben kann. Der Patient bestätigt zudem mündlich das Bestehen des Versicherungsschutzes. Diese Stammdatenerfassung auf Sicht wird einmal im Behandlungsfall mit der GOP 01444 (10 Punkte, extrabudgetär) abgerechnet.

Quelle: Praxisinformation der KBV vom 6. April 2020.

Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes

Finden Sie hier Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes zur Sicherung der Hilfsmittelversorgung während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV2.

Stand 14.01.2021
Quelle: https://www.gkv-spitzenverband.de/

Wiederverwendung von Schutzmasken

Schutzmasken dürfen unter bestimmten Bedingungen mehrfach auch für verschiedene Patienten weiterverwendet werden. Das Robert Koch-Institut hat ein aktualisiertes Papier zum ressourcenschonenden Einsatz von Mund-Nasen-Schutz und FFP2- und FFP3-Masken veröffentlicht.

Das RKI-Papier enthält mehrere Hinweise, was bei der Wiederverwendung zu beachten ist. Damit besteht jetzt auch für das Personal in Arztpraxen die Möglichkeit, eine Schutzmaske mehrmals zu tragen, wenn es an ausreichendem Schutzmaterial fehlt.

Management von Kontaktpersonen

Hintergrund

Während der gegenwärtigen COVID-19-Pandemie konkurrieren beim Umgang mit Kontaktpersonen unter Personal von Alten- und Pflegeeinrichtungen folgende Ziele miteinander:

1. Die Absonderung/Quarantäne von Personal als Kontaktperson, um das Risiko von Übertragungen zu minimieren (Infektionsschutz) und

2. die Gewährleistung der Versorgung besonders vulnerabler Personengruppen in Alten- und Pflegeeinrichtungen.

Ist die adäquate Versorgung der Bewohner durch Personalengpässe nicht mehr möglich, kann es notwendig sein, die bestehenden Empfehlungen zum Umgang von Kontaktpersonen (www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen) anzupassen.

Aufgrund des mit der Anwendung der Optionen einhergehenden erhöhten Risikos der Weiterverbreitung von Infektionen mit SARS-CoV-2, dürfen die Handlungsoptionen nur angewendet werden, wenn alle anderen Maßnahmen zur Sicherstellung einer unverzichtbaren Personalbesetzung ausgeschöpft sind. Die folgenden Hinweise eröffnen Möglichkeiten zur Anpassung vor Ort. Diese Anpassungen sollten möglichst gemeinsam mit dem Gesundheitsamt und unter Berücksichtigung der angestrebten Schutzziele vorgenommen werden.

Mögliche Anpassung der Empfehlungen

Das allgemein empfohlene „Management von Kontaktpersonen“ ist beschrieben unter www.rki.de/covid-19-kontaktpersonen. Es gelten weiterhin die dort angegebenen Kategorien von Kontaktpersonen, insbesondere:

Kategorie 1: direkter Kontakt zu Sekreten oder Körperflüssigkeiten oder insgesamt mindestens 15-minütiger Gesichts- (“face-to-face”) Kontakt zu COVID-19-Fall, z.B. im Rahmen eines Gesprächs.

Kategorie 2: Personen, die sich im selben Raum wie ein bestätigter COVID-19-Fall aufhielten, z.B. Arbeitsplatz, jedoch keinen kumulativ mindestens 15-minütigen Gesichts- („face-to-face“) Kontakt mit dem COVID-19-Fall hatten.

Voraussetzungen für die Anwendung der unten beschriebenen Anpassungen des allgemein empfohlenen “Managements von Kontaktpersonen” sind:

1. Einweisung in korrektes Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes (MNS); Hygienemaßnahmen (u.a. Handhygiene) und weitere Schutzmaßnahmen (z.B. Vermeidung nicht unbedingt notwendiger Kontakte).

2. Tägliche Eigenbeobachtung, zusätzlich „Erkältungssymptom-Screening“ beim Personal bei Betreten der Einrichtung

3. Strikte räumliche und personelle Trennung in der Versorgung bei Auftreten von Fällen unter Bewohnern

Ergänzende Grundsätze der Versorgung in der aktuellen Situation

  • Alle weiteren Maßnahmen der Basishygiene sind ebenso zu beachten.
  • Durch das korrekte Tragen von MNS während der Arbeit kann das Übertragungsrisiko auf andere Personen reduziert werden. Cave: Masken (FFP2) mit Ausatemventil sind nicht zum Drittschutz geeignet.
  • Personal höheren Alters und mit Grunderkrankungen (siehe www.rki.de/covid-19-risikogruppen) sollte wenn möglich nicht in Bereichen arbeiten, in denen häufiger enger Kontakt zu anderen Personen vorkommt.
  • Direkten Kontakt aller Art (z.B. Treffen und Besprechungen) auf ein Minimum reduzieren bzw. direkten Kontakt unter Personal vermeiden. Kontaktreduktion auch im privaten Bereich.
  • Im privaten Bereich und auf dem Weg von oder zu der Arbeit gelten die allgemeinen Empfehlungen zur Reduktion von Kontakten.

Quelle: www.rki.de

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der KBV und der Bundesärztekammer.

Kindgerechte Vorlagen zur Information der kleinen Patienten

Arzt übergibt Kind Patientenbroschüre

Keine Angst vor dem Mundschutz
Corona macht es erforderlich, dass Sie sich im Praxisbetrieb schützen. Um Ihren kleinen Patienten die Angst vor dem Mundschutz zu nehmen, haben wir eine kindgerechte Druckvorlage erstellt, die Sie einfach ausdrucken und zur Information der kleinen Patienten verwenden können.


Download Druckvorlage “Mundschutz”


Richtiger Umgang mit Schutzmasken Download: Richtiger Umgang mit Schutzmasken


Vorlagen zum Praxis-Aushang zur Corona Patienten-Information

Patienteninfo-Corona-Aushang

Sie brauchen übersichtliche Corona-Infoplakate zum Aushang für Ihre Praxis?
Wir haben verschiedene Corona Aufklärungs- und Infomaterialien für Sie vorbereitet. Einfach downloaden und ausdrucken.


Download Plakat “Bleiben Sie daheim”


Download Plakat “Anruf statt Wartezimmer”


Download Plakat “Bleiben Sie gesund”


Download Plakat “Übersicht Symptome”


Download Corona Praxistipps

Wussten Sie schon?

Mit dem Verpacken unserer Produkte beschäftigen wir bis zu 1.100 Menschen mit Behinderung in zwölf regional ansässigen Werkstätten. Dadurch gehen sie einer sinnvollen Beschäftigung nach und haben einen geregelten Tagesablauf. Wir gewinnen durch sie flexible Partner in der Nähe, auf die wir uns verlassen können.

Piratoplast ist eine Marke des Unternehmens Dr. Ausbüttel

Die Marke Piratoplast® unseres Unternehmens Dr. Ausbüttel & Co. GmbH blickt auf eine lange Tradition in der klassischen und modernen Wundversorgung (Draco®) zurück. Unser Wissen nutzen wir, um die Lebensqualität von erkrankten Kindern zu verbessern und sie so stark zu machen wie Piraten! Wir bieten Pflaster und Schaumverbände für die empfindliche Kinderhaut – sei es zur Therapie von Sehschwäche, Hautverletzungen oder chronischen Wunden.

augenpflaster-footer-illustration

Piratoplast ist eine Marke des Unternehmens Dr. Ausbüttel und eine Schwestermarke von DRACO®

© Dr. Ausbüttel & Co. GmbH, Ernst-Abbe-Straße 4, 44149 Dortmund, info@piratoplast.de
Impressum | AGB | Datenschutz | Karriere bei Piratoplast | Kontakt | Soziales Engagement

Piratoplast auf Social Media
Icon Facebook Icon Youtube